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Managerismus

Managerismus - die Erläuterung

Managerismus leitet sich selbstredend von Manager als Beruf /Funktion ab, verweist aber auf seine Deformation. In der Wirtschaft zeigt sich die Deformation in der Art, wie geplant, gesteuert, mit Leuten umgegangen, Verantwortung gehandhabt, entlohnt wird, Ressourcen gemanagt, Unternehmen kontrolliert werden.

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Managerismus
Unternehmensführung in Not

Ausgezeichnet mit dem
getAbstract International Bookaward 2011

Denkzettel 43
20.07.2015

„Big Company Disease" (BCD)

Es gibt sie die Größenkrankheit. Von ihr befallen sind Mega-Companies, die zu groß geworden sind, um effizient und zu innenbeschäftigt, um innovativ zu sein. Wegen vorgeblicher Scale- und und Synergieeffekte wird Größenwachstum als "manageristische" Strategie gewählt. Doch Größe ohne unternehmerische Führung macht in aller Regel krank.
von Manfred Hoefle
Einsicht 8
21.05.2012

Peter F. Drucker – Management braucht Werte!

Man glaubt Peter Drucker zu kennen. Weithin unbekannt ist die christliche Grundhaltung, die sein Denken maßgeblich bestimmte. Für Peter Drucker muss Management eine moralische Kraft sein. Das gilt gerade für unsere Zeit, in der sich Manager in einem schwer erträglichen Maße dem Dienste wertefreier Märkte zum eigenen Vorteil verschrieben haben
von Manfred Hoefle
Einsicht 7
15.01.2012

Das Gemeinsame der drei Krisen der letzten zehn Jahre

Keine Dekade des letzten Jahrhunderts hat drei, nahezu weltweite, ökonomische Krisen zu verzeichnen. Seit nunmehr einem Jahr hält die Euro-/Staatsschuldenkrise Politik, Wirtschaft und Bürger im Bann. Wie kam es zu einer solchen Aufeinanderfolge, welches sind die Auslöser; gibt es grundlegende, gemeinsame Ursachen, und einen verheißungsvollen Ausweg? Norbert Alexy und Prof. Dr. Robert Wittmann haben dies analysiert, bewertet.
von Norbert Alexy, Robert G. Wittmann
Denkzettel 18
12.12.2011

Manageristen-Speak: Formelsätze statt Klarheit

Der Kapitalmarkt hat sich in einen für kaum möglich gehaltenem Maße vom Gütermarkt getrennt, sich aber seiner mehr und mehr bemächtigt. Dafür gibt es untrügliche Beweise. Einer ist die verwendete Sprache der Leitung großer Unternehmen. In diesem Denkzettel werden das eingeschränkte Sprachrepertoire, die Klientel-Sprache für den Kapitalmarkt, vorgeführt und Abhilfen vorgeschlagen.
von Manfred Hoefle
Denkzettel 15
25.05.2011

Zwei Paradoxien der Führung

Es gibt ein Überangebot an Führungsseminaren, eine Überfülle an Werkzeugen (neudeutsch Tools) für alle Bereiche des Managements. Und gleichzeitig ist eine Führungsmisere zu beobachten. Wird da an Symptomen „herumgedoktert", Scheinprofessionalität betrieben, werden nur Alibi-Programme aufgelegt ? Darauf und auf praktikable Auswege geht Prof. Dr. Siegfried Augustin in seinem Denkzettel ein.
von Prof. Dr. Siegfried Augustin
Denkzettel 13
21.12.2010

Verbales Falschgeld - wie Manageristen die Sprache missbrauchen

Dass es keine normale Sprache ist, merken viele schon nicht mehr. Was den „Manageristen - Speak" ausmacht, wie er verwendet wird, wie man seine Sprecher frappierend einfach enttarnen kann, erfahren Sie in diesem Denkzettel.
von Julius Lengert
Denkzettel 10
20.12.2009

Cui Boni!

Die überhöhten Boni für Topmanager sind auf Unverständnis, Empörung und Protest gestoßen. Ihr Verhalten wird als Geldgier gedeutet. Was aber machen sie mit all dem Nochmehrgeld? Die Erklärung ist keine logische, sondern eine psychologische! Lesen Sie dazu den Denkzettel "Cui Boni"!
von Julius Lengert
Denkzettel 9
10.07.2009

Die Crux mit der Frau Kux

Steht die erste Frau im Siemens-Vorstand für einträgliches Söldnertum im Management? Der Denkzettel weist auf Aspekte hin, die in den Medienberichten und der Öffentlichkeitsarbeit dieser begabten Selbstdarstellerin nicht vorkommen. Sie figuriert im Ranking der mächtigsten Frauen der Weltwirtschaft" lt. FAZ-Eigenrecherche unter den Top 20! ("Und selbst Deutschlands Traditionskonzern Siemens gönnt sich eine Frau im Vorstand".)
von Manfred Hoefle
Denkzettel 8
26.06.2009

Die unerwartete Renaissance des Taylorismus

Die Rückkehr dieser manageristischen Doktrin ist ein Rückschritt. Agilität und Wettbewerbsfähigkeit werden darunter leiden
von Dr. Sandra Siebenhüter