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Managerismus

Managerismus - die Erläuterung

Managerismus leitet sich selbstredend von Manager als Beruf /Funktion ab, verweist aber auf seine Deformation. In der Wirtschaft zeigt sich die Deformation in der Art, wie geplant, gesteuert, mit Leuten umgegangen, Verantwortung gehandhabt, entlohnt wird, Ressourcen gemanagt, Unternehmen kontrolliert werden.

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Managerismus
Unternehmensführung in Not

Ausgezeichnet mit dem
getAbstract International Bookaward 2011

Denkzettel 86
18.05.2024

Leitsätze

Dieser Denkzettel ist ungewöhnlich. Es ist der erste Teil einer Übersicht zum Managerismus in Form von Leitsätzen.
von Manfred Hoefle
Denkschrift 55
08.11.2023

Eine Aufforderung - Gemeinschaft stärken und Soziale Marktwirtschaft erneuern

Bundespräsident Roman Herzog hielt am 26. April 1997 die legendäre „Ruck-Rede“. Zum großen Bedauern derer, die sich um die Zukunft des Landes, ihrer Kinder und Enkel sorgen, haben seine Worte erneut hohe Aktualität. Diese Schrift fragt nach den tieferen Ursachen der zweifelsfrei eingetretenen Malaise und unterlegt sie mit Beobachtungen, ohne die übliche Zurückhaltung. Für eine „Vorwärtssanierung“ werden mutige, auch ungewöhnliche Handlungslinien vorgeschlagen.
von Manfred Hoefle
Denkschrift 54
12.09.2023

The Failure of a World-Class Business — Management Theories that Failed a Siemens Shared Service

Das Untersuchungsobjekt ist eine Dienstleistungseinheit von Siemens. Deren Entwicklung ist in vielerlei Hinsicht für kapitalmarktgeführte Konzerne typisch. Lehrreich ist das fundierte Urteil über die konkrete Wirkung von Management-Theorien/Moden auf die Führung – und die Schlussfolgerungen daraus.
von Derek J. Brocklehurst
Denkschrift 50
24.09.2022

Unternehmensbilder und Ordnungspolitik - Was für Unternehmen braucht die Soziale Marktwirtschaft

Dass sich der Großteil der Dax-Unternehmen in ausländischer Hand befindet, ist wenig bekannt. Und dass diese Konzerne der Regie des überwiegend angelsächsisch beherrschten Kapitalmarktes folgen (müssen), ist vielen nicht bewusst. Auf der anderen Seite wird die Soziale Marktwirtschaft unablässig als ordnungspolitische Konstante, als Errungenschaft, als Erfolgsfaktor für den gesellschaftlichen Zusammenhang gepriesen. Da stellt sich die Frage: Wird die offensichtliche Disparität von Unternehmenswelt und Gesellschafts- bzw. Wirtschaftsordnung wahrgenommen? Lesen Sie dieses nachdrückliche Plädoyer für eine eine ausgewogene Unternehmensführung und eine Ordnungspolitik, die diesen Namen verdient.
von Manfred Hoefle
Denkschrift 49
27.06.2022

Managementkulturen - Konsequenzen für die Unternehmensführung

Seit 50 Jahren breitet sich in den USA die MBA-geprägte Kultur der Unternehmensführung aus; sie ist auch in Europa im Vormarsch. Die Richtung ist im Kern abschöpfend, kurzfristig, hemmt Innovation, schwächt den Zusammenhalt in Unternehmen und schädigt dem Gemeinwohl. Sechs Fälle von Führungsversagen weltbekannter US-Konzerne illustrieren die systemische Seite dieser Kultur.
von Manfred Hoefle
Denkschrift 47
28.03.2022

Wunschbild Stakeholder Value - Die notwendige Rückbesinnung auf den eigentlichen Zweck von Unternehmen

Seit vierzig Jahren wuerden börsennotierte Unternehmen zunehmend als „Profit-Maschinen“ und Handelsobjekte gesehen und gemanaged. Das Signum dafür ist der Shareholder Value (SHV). In einem „revolutionären“ Statement zu Corporate Governance versprachen die wichtigsten CEOs der USA vor zwei Jahren, dem SHV abzuschwören. Diese Denkschrift zeigt, wie weit Rhetorik und Realität auseinanderliegen – und wie die Kluft geschlossen werden sollte.
von Manfred Hoefle
Denkschrift 45
17.12.2021

De-Conglomeration - Abschied vom klassischen Konglomerat

Dieser Unternehmenstyp wird seit Längerem vom Kapitalmarkt abgewertet. Zu Recht? Die Denkschrift lässt die Bildung von Konglomeraten Revue passieren; unterzieht sie einer Würdigung. im Besonderen wird auf das Manko an Bindung bzw. Kultur eingegangen, zudem die jüngere Geschichte der Fokussierung von Siemens behandelt.
von Manfred Hoefle
Denkschrift 43
03.04.2021

Angemessene Vergütung statt Mega-Anreize

Vor gut 40 Jahren nahm die Incentivierung des TOP-Managements in den USA ihren Anfang - und erreichte seit der Jahrtausendwende immer neue, unerhörte Höhen. Dahinter steht nichts weniger als der ‚managerial turn‘, nämlich die Machtverschiebung hin zum Top-Management vor allem von Publikumsgesellschaften. Selten hat eine Theorie, nämlich die Principal-Agent-Theory, eine derartige Kräfteverschiebung ausgelöst. Lesen Sie die ganze Geschichte.
von Manfred Hoefle
Denkschrift 41
29.12.2020

Vom Managerismus zurück zu verantwortungsvoller Unternehmensführung (Teil 1)

Irrwege einseitiger Managementtheorien der letzten 50 Jahre: Das ist eine Abrechnung mit einem Management, das in den vergangenen 20 Jahren großen Schaden angerichtet hat, indem es bewährte Praxis der Unternehmensführung verdrängte. Es ist eine Kritik an der Kapitalmarktorientierung und am Management by Administrators (MBAs).
von Manfred Hoefle
Denkzettel 65
20.11.2020

Wie manageristisch sind Großunternehmen?

Dass vor allem börsennotierte Unternehmen in den vergangenen 30 Jahren zunehmend manageristisch wurden, ist keine gewagte These, sondern evident. Dieser Denkzettel bringt eine Checkliste, mit der Sie zu einer fundierten Einschätzung kommen, inwieweit ein Unternehmen manageristisch ist. Machen Sie den Test, um Ihre Kenntnisse zu erweitern und Qualität und Performance eines bestimmten Unternehmens, in dem Sie beschäftigt sind/waren oder in das Sie investiert sind, zu untermauern.
von Manfred Hoefle