Managerismus

Diese Initiative steht für verantwortungsvolle Unternehmensführung, unabhängig, offen, nicht kommerziell, von engagierten Personen getragen.

Managerismus bezeichnet eine Fehlentwicklung der Unternehmensführung und Managementkultur, die durch die Vereinnahmung des Unternehmens durch ein angestelltes Management, eine einseitige Kapitalmarktorientierung und Distanz zu den Mitarbeitern gekennzeichnet ist.

 

 

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NEUE BEITRÄGE

 

Denkzettel Nr.  56 ist erschienen

Die Grenzen der Automatisierung – Einsichten und Lehren

Dieser Beitrag soll Orientierung geben. Denn Automatisierung wird häufig einseitig, ohne den Menschen gesehen. Dr. Bodo Eidenmüller hat den Prozess der Automatisierung über viele Jahre bei Siemens mitgestaltet, pionierhaft Erfahrungen aus Japan transferiert und ist ein engagierter Beobachter von allem, was unter Industrie 4.0 figuriert. Nur eine von Erfahrung getragene Einbindung der Arbeiterschaft ist zielführend - so seine Überzeugung. Mehr
Juni 2019

 

Denkschrift Nr. 33

McKinsey – Kapitalismus pur

Seit den 1990-er Jahren hat sich McKinsey zu einem globalen Consultingkonzern rein kapitalistischen Zuschnitts entwickelt. Zu den Klienten zählen neben großen Unternehmen und Banken immer öfter Staaten. Wie es dazu kam und was gegen die Wucherung dieses fragwürdigen Geschäftsmodells getan werden kann, steht in dieser Denkschrift. Mehr
April 2019

 

Aktuell

Toyota erkennt die Grenzen der Robotisierung

Bei der Übernahme produktionstechnischen Erfahrungswissens aus Japan hat Dr. Bodo Eidenmüller Pionierarbeit geleistet. In diesem kurzen Beitrag erklärt er, warum es sich bei aller „Industrie 4.0“-Euphorie lohnt,Toyota in den Blick zu nehmen und von diesem Autobauer zu lernen.  Mehr
März 2019

 

Denkschrift Nr. 31 Teil 2 

Limited Liability (Part 2): The Total Economic Cost

Wenn es „Beschränkte Haftung“ nicht gäbe, würde man sie erfinden? Beschränkte Haftung schafft zweifelsohne Unsicherheit, (ver)führt zu Unternehmenspleiten und trägt zum Vertrauensverlust gegenüber Managern bei; nachweislich hat sie keinen ökonomischen Nutzen, doch hohe „gesellschaftliche“ Kosten; sie ist ungerecht und ineffizient, indem sie den Interessen von Investoren/Kapitaleigner und Manageristen dient, keinesfalls dem Gemeinwohl. Einige Abhilfen werden vorgeschlagen.  Zur englischen Fassung
Februar 2019

 

Denkzettel Nr. 55 

Siemens: Zusammenhalt sichern!

Gerade weltweit tätige Unternehmen dürfen nicht heimatlos werden. Schon aus Eigeninteresse müssen sie ihren Zusammenhalt pflegen.
Aufgabe der Leitung und des Aufsichtsrates ist es, sich ständig darum zu sorgen und nicht einseitig und kurzfristig nur den Kapitalmarktinteressen zu entsprechen. Mehr
Manfred Hoefle/ Armin Sorg, 24. Januar 2019

 

Aktuell

Beschäftigungswunder Parabusiness

Welche Unternehmen im letzten Jahr in Deutschland die meisten Leute eingestellt haben, erfahren Sie hier.  Mehr
Januar 2019 

 

Denkschrift Nr. 32 

The Break-up of Big Corporations

Viele deutsche börsennotierte Konzerne befinden sich im Zustand einschneidender Umstrukturierung. In der Mehrzahl handelt es sich um eine von Kapital-Aktivisten ausgehende Neuordnung von Geschäften mit dem Ziel einer kurzfristigen „Wertsteigerung“. Wer sind die Macher und Spieler, welche Interessen verfolgen sie und was wird das absehbare Ergebnis sein? Damit beschäftigt sich diese Denkschrift. Mehr
19. Dezember 2018

  

Aktuell

Logistik im Stau - Denkzettel 52 nachgeprüft

Eine Replik von Andreas Seidel auf die von A.T.Kearney lancierte „Multilokalisierung“.
Aktuelles Beispiel der Wendefähigkeit von Strategieberatern.  Mehr
Dezember 2018

 

Denkzettel Nr. 54 

Geringschätzung – Fehlverhalten riskiert Unternehmenswert

Alles redet von Wertschätzung. Wie wäre es, wenn man einfach nur die verbreitete Geringschätzung wenigstens zum Teil los würde?
Dieser Denkzettel ist ein Praxisbefund aus mehreren Großunternehmen, versehen mit handfesten Lehren daraus.  Mehr
9. November 2018

 

Denkschrift Nr. 31

Beschränkte Haftung: Kopf oder Zahl – Ich gewinne immer

Im Grunde genommen bedeutet beschränkte Haftung – keine Haftung. Dahinter steht ein Geschäftsmodell, das anderen - nicht nur potentiell - Schaden zufügt.
Gewöhnlich werden Manager mit Boni dazu veranlasst, unvernünftige Risiken einzugehen, die schließlich Unternehmen nicht selten in den Bankrott führen.
Risiko und Verantwortung werden voneinander losgelöst. Im England des 19. Jahrhunderts haben sich sogar Banker und Geschäftsinhaber gegen die Einführung von beschränkter Haftung gewehrt. Warum gibt es überhaupt beschränkte Haftung? Wer will sie unbedingt? Zur englischen Fassung
10. Oktober 2018

 

Denkzettel Nr. 53 

Zielkonflikt: Unternehmen zwischen Vernetzung, Fairness und Autonomie

Mit der Digitalisierung geht das Meiste leichter, schneller, kostengünstiger. Und es geht globaler, kompetitiver, anonymer, aber auch krimineller zu.
Den Vorteilen stehen wenig problematisierte Kosten des Misstrauens gegenüber. Dieser Denkzettel handelt von Zielen, die einen Abgleich verlangen, von fragwürdigen Praktiken so mancher Konzerne und was getan werden kann, das „Systemvertrauen“ anzuheben.  Mehr
19. September 2018

 

Denkschrift Nr. 30 

Wandel der Arbeitswelt

Prof. Bodo Eidenmüller, Doyen der Produktionswirtschaft mit Siemens-Bezug, fordert eine gemeinsame Anstrengung von Unternehmen, Politik und Bildungssektor, sich der neuen Arbeitswelt offensiv zu stellen. Für ein Land der Exzellenz im Automobil- und Maschinenbau und mit einer unterschätzten Schwäche in der Informations-/Kommunikationstechnik geht es um viel. In dieser Tour d‘ horizon werden wichtige Aspekte beleuchtet: der Mangel an „Wissensarbeitern“, der Überhang an nicht mehr benötigtem Personal.  Mehr
25. Juli 2018

 

Denkschrift Nr. 29

GE – eine lange Geschichte manageristischer Hybris

Hype und Hybris sind gewöhnlich ein Paar von kurzer Dauer. Im Falle von GE, dem traditionsreichsten US-Industrieunternehmen, hat es außerordentlich lange gewährt, bis sein Nimbus verblasste. Woran das lag und warum die Story nicht weiter gehen konnte, ist hier komprimiert analysiert. Mehr
21. Juni 2018

 

Denkschrift Nummer 28

Facebook: Macht und Manipulation verlangen radikalen Rückschnitt

Der Titel ist die Botschaft. Die Gründe liegen tief im Charakter des Gründers, CEO und President dieses Medienkonzerns, der sich als bloße Kommunikationsplattform ausgibt. Bei keinem anderen der Big5 des Silicon Valley ist die DNA so bestimmend. Wie Facebook zu einer „sinister company“ wurde, davon handelt diese Denkschrift. Die Politik des wohlwollenden Wegsehens muss ein Ende haben.  Mehr
16. Mai 2018