Managerismus

Diese Initiative steht für verantwortungsvolle Unternehmensführung, unabhängig, offen, nicht kommerziell, von engagierten Personen getragen.

Managerismus bezeichnet eine Fehlentwicklung der Unternehmensführung und Managementkultur, die durch die Vereinnahmung des Unternehmens durch ein angestelltes Management, eine einseitige Kapitalmarktorientierung und Distanz zu den Mitarbeitern gekennzeichnet ist.

 

 

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NEUE BEITRÄGE

 

Denkzettel Nr. 54 erschienen

Geringschätzung – Fehlverhalten riskiert Unternehmenswert

Alles redet von Wertschätzung. Wie wäre es, wenn man einfach nur die verbreitete Geringschätzung wenigstens zum Teil los würde?
Dieser Denkzettel ist ein Praxisbefund aus mehreren Großunternehmen, versehen mit handfesten Lehren daraus. Mehr
9. November 2018

 

Denkschrift Nr. 31

Beschränkte Haftung: Kopf oder Zahl – Ich gewinne immer

Im Grunde genommen bedeutet beschränkte Haftung – keine Haftung. Dahinter steht ein Geschäftsmodell, das anderen - nicht nur potentiell - Schaden zufügt.
Gewöhnlich werden Manager mit Boni dazu veranlasst, unvernünftige Risiken einzugehen, die schließlich Unternehmen nicht selten in den Bankrott führen.
Risiko und Verantwortung werden voneinander losgelöst. Im England des 19. Jahrhunderts haben sich sogar Banker und Geschäftsinhaber gegen die Einführung von beschränkter Haftung gewehrt. Warum gibt es überhaupt beschränkte Haftung? Wer will sie unbedingt? Mehr
10. Oktober 2018

 

Denkzettel Nr. 53 

Zielkonflikt: Unternehmen zwischen Vernetzung, Fairness und Autonomie

Mit der Digitalisierung geht das Meiste leichter, schneller, kostengünstiger. Und es geht globaler, kompetitiver, anonymer, aber auch krimineller zu.
Den Vorteilen stehen wenig problematisierte Kosten des Misstrauens gegenüber. Dieser Denkzettel handelt von Zielen, die einen Abgleich verlangen, von fragwürdigen Praktiken so mancher Konzerne und was getan werden kann, das „Systemvertrauen“ anzuheben.  Mehr
19. September 2018

 

Denkschrift Nr. 30 

Wandel der Arbeitswelt

Prof. Bodo Eidenmüller, Doyen der Produktionswirtschaft mit Siemens-Bezug, fordert eine gemeinsame Anstrengung von Unternehmen, Politik und Bildungssektor, sich der neuen Arbeitswelt offensiv zu stellen. Für ein Land der Exzellenz im Automobil- und Maschinenbau und mit einer unterschätzten Schwäche in der Informations-/Kommunikationstechnik geht es um viel. In dieser Tour d‘ horizon werden wichtige Aspekte beleuchtet: der Mangel an „Wissensarbeitern“, der Überhang an nicht mehr benötigtem Personal.  Mehr
25. Juli 2018

 

Denkschrift Nr. 29

GE – eine lange Geschichte manageristischer Hybris

Hype und Hybris sind gewöhnlich ein Paar von kurzer Dauer. Im Falle von GE, dem traditionsreichsten US-Industrieunternehmen, hat es außerordentlich lange gewährt, bis sein Nimbus verblasste. Woran das lag und warum die Story nicht weiter gehen konnte, ist hier komprimiert analysiert. Mehr
21. Juni 2018

 

Denkschrift Nummer 28

Facebook: Macht und Manipulation verlangen radikalen Rückschnitt

Der Titel ist die Botschaft. Die Gründe liegen tief im Charakter des Gründers, CEO und President dieses Medienkonzerns, der sich als bloße Kommunikationsplattform ausgibt. Bei keinem anderen der Big5 des Silicon Valley ist die DNA so bestimmend. Wie Facebook zu einer „sinister company“ wurde, davon handelt diese Denkschrift. Die Politik des wohlwollenden Wegsehens muss ein Ende haben.  Mehr
16. Mai 2018

 

Denkzettel Nummer 52 

Logistik im Stau - Neue Lösungen dringend erforderlich

In der Industrie geht es um die Optimierung von Supply Chains. Im Online-Handel steht die schnelle Paketzustellung im Vordergrund. Werden dabei nicht Probleme auf Billiganabieter ausgelagert, auf die Infrastruktur verlagert und der Allgemeinheit aufgeladen? In diesem DZ geht ein Kenner der Logistikbranche den Annahmen, Problemen und vorgeschlagenen Lösungen auf den Grund.   Mehr
22. März 2018

 

Denkschrift Nummer 27

Management-Gurus - Aufstieg und Fall

Die Managementlehre, die sich allenthalben seriös und wissenschaftlich gibt, war dreißig Jahre in hohem Maße modischen Strömungen ausgesetzt. Und solide Unternehmen wie Siemens ließen sich in erstaunlichem Maße davon erfassen. Darüber berichtet diese Denkschrift aus erster Hand, benennt Verursacher, Mittler und Abnehmer und – was am wichtigsten ist – zieht nicht ganz gewöhnliche Lehren daraus.  Mehr
25. Januar 2018

 

Denkzettel Nummer 50 

Werner von Siemens (1816-1892): Erkenntnisse eines großen Unternehmers

Der 50. Denkzettel ist Werner von Siemens, dem großen Unternehmer des industriellen Aufbruchs gewidmet.
Dieser Denkzettel ist ein starkes Plädoyer dafür, sich wieder mehr mit herausragenden Vertretern der Wirtschaft zu beschäftigen. Einige Namen seien genannt: Robert Bosch, Reinhard Mohn, Berthold Leibinger. Auf diesem Wege wird man auf das Wesentliche der Unternehmensführung hingeführt und kann sich allerlei Ablenkung durch Managementmoden ersparen. Mehr
7. September 2017

 

Denkschrift Nummer 25 

Holding - Ein vordergründig einfaches Führungskonzept

Wenn Unternehmen an Grenzen der Größe und Komplexität stoßen, heißt die Antwort: Strukturveränderung. Offen bleibt dabei wie Zusammenhalt und Zugehörigkeit der Mitarbeiter gewahrt werden, sind Unternehmen doch vor allem Gemeinschaften. Nicht selten scheitern vermeintlich naheliegende Organisationsmodelle und Führungskonzepte am fehlenden „cultural fit“. Davon handelt diese umfängliche Denkschrift. Eiligen Lesern ist die Zusammenfassung und das Beispiel Siemens empfohlen. Mehr
12. Juli 2017

 

Denkschrift Nummer 24

Neuorientierung der Leistungskultur . Nicht mehr zeitgemäßes Performance Management

Ausdruck einer Leistungskultur ist die Art und Weise, wie Manager und ihre Mitarbeiter beurteilt und entlohnt werden. Leistungskultur und Arbeitswelt wandeln sich vom industriellen in ein digitales Zeitalter. Jüngste Beobachtungen in USA und Europa zeigen, dass dieser Wandel nunmehr ausgreift. Wie weit die Neuorientierung schon erfolgt ist, welches die Vorreiter und welche Grundsätze richtungsweisend sind, darüber lesen Sie in dieser Denkschrift. Mehr 
15. Mai 2017

 

Denkzettel Nummer 49 

Führungskultur: Analoges Dilemma in digitalen Zeiten

Digitalisierung trifft Führungskräfte unmittelbar in der Weise, wie sie mit ihren Leuten umgehen. Entweder freiwillig oder gezwungen müssen sie sich auf eine "Werkstatt-Kultur" einstellen und Abschied nehmen von einer tief gegliederten, straffen Organisation. Doch das bedeutet nicht, Silicon Valley versuchen zu kopieren. Was sich in jedem Fall ändern muss und was deutsche Großunternehmen zur Zeit ausprobieren, davon handelt dieser Denkzettel. Mehr
29. März 2017

 

Aktuell

Ethik als Regulativ von Skandalen in der Ökonomie

Die Rede ist vom Niedergang der Sprache als kulturelles Substrat, von Widersprüchen im Management/in der Unternehmensführung sowie von einer unverzichtbaren Re-Moralisierung. Mehr
Dezember 2016 

 

 

Denkschrift Nummer 19 

Gründe und Wege zu einer "Charta Digitalis" - Über die notwendige gesellschaftliche und rechtliche Gestaltung der Digitalisierung.

Man weiß, dass technischer Wandel Fluch und Segen zugleich sein kann. Die Digitalisierung (und mit ihr das Internet, Big Data und Künstliche Intelligenz) hat Beides in Fülle. Damit der Fluch nicht überhandnimmt, braucht es eine feste, "sichtbare Hand"; eine, die den Menschen in die Mitte stellt und auf das richtige Maß achtet. Diese Denkschrift ist Anmahnung und gibt Wegweisung. Mehr
13. Juli 2016