Corporate Social Responsibility (CSR)

Ein fehlgeleiteter Versuch zu mehr Verantwortung im Management. Mehr 
September 2015

 

Beyond Management by Objectives (MBO): 
Das christliche Menschenbild von Peter F. Drucker

Ansatzpunkte und Perspektiven einer ganzheitlichen Betriebswirtschaftslehre.  Mehr
Februar 2014

 

Der BWL fehlen Beiträge zur Charakterbildung

Unter dieser Überschrift kommentiert G. Giersberg von der FAZ die Denkschrift „Zeit für eine Neuausrichtung der BWL/Managementlehre".  Mehr...
2. April 2012


Jack Welch schwört Shareholder Value ab

von Francesco Guerrera und Justin Baer (New York)

Der langjährige Chef von General Electric ist eine Ikone der US-Industrie und hat den Unternehmenswert des Mischkonzerns gigantisch gesteigert. Nun hat Welch das Konzept des Shareholder-Value für verfehlt erklärt – obwohl er stets einer der prominentesten Vertreter dieses Prinzips war. Dass Konzerne seit über 20 Jahren besessen nach kurzfristigen Profiten und Kursgewinnen strebten, sei eine "dumme Idee", sagte der frühere Chef des US-Mischkonzerns General Electric (GE) der Financial Times. Es sei falsch, dass Manager und Investoren den stetigen Ergebnisanstieg und ständige Aktienkurssteigerungen als überragendes Ziel festsetzten. "Genau betrachtet ist Shareholder-Value die blödeste Idee der Welt", sagte Welch. "Shareholder-Value ist ein Ergebnis, keine Strategie, die wichtigsten Interessensgruppen sind die eigenen Mitarbeiter, die eigenen Kunden und die eigenen Produkte." Welch gilt als einer der Väter des Konzepts, das die Unternehmensführung am Nutzen für die Aktionäre ausrichtet. Er hatte GE mehr als zwei Jahrzehnte lang geführt und mit seinen Erfolgen während dieser Zeit viel dazu beigetragen, dass der Shareholder-Value-Gedanke dominant geworden ist. Als Geburtsstunde der Bewegung gilt eine Rede, die Welch 1981 in einem New Yorker Hotel hielt. Kurz zuvor hatte er die Führung von GE übernommen. Mit Welch als Chef stieg der Marktwert des Konzerns von 13 auf 400 Mrd. $, der Gewinn verzehnfachte sich auf 14 Mrd. $. Welch sagte, er habe nie vermitteln wollen, dass das Festsetzen und Erreichen von Gewinnzielen Quartal auf Quartal und der damit verbundene Aktienkursanstieg das Hauptziel von Managern sein solle. Shareholder-Value "sei das Ergebnis gemeinsamer Anstrengungen – vom Management bis zu normalen Angestellten". 
Artikel in der Financial Times Deutschland lesen
17. März 2009

 

Outsourcing - wozu?

In Band eins 12/2008 werden unter der Überschrift "Die Selbermacher" Gründe für das das Nicht-Outsourcing/Nicht-Verlagern genannt. Darin wird aus unserer Denkschrift "Outsourcing - wozu?" zitiert: "Outsourcing ist oft ein Ergebnis versäumter Rationalisierungen..." und unser Vorwurf an die Manageristen: "...einseitiges Lohnkostendenken, Kurzsichtigkeit, kollektives Verhalten, Scheinrationalität, mangelnde Bindungsfähigkeit" aufgegriffen. Das Beispiel Fresenius Medical Care zeigt, dass es anders - mit Selbermachen - besser geht und auch in den meisten anderen Fällen gehen könnte. In der aktuellen Krise der Automobilbranche, insbesondere ihrer Zulieferer, werden wieder Verlagerungen nach Osteuropa angekündigt. Nichts gelernt?
3. Dezember 2008

 

Corporate Governance: Anspruch und Wirklichkeit 
"

...Insbesondere die Öffentlichkeit und die Medien nehmen nur wahr, was auch gelebt wird. Ein bekanntes Beispiel (Siemens) belegt, dass ein freiwilliger Kodex ohne Sanktionsmöglichkeiten nicht zielführend sein kann..."
Gastkommentar von Eckard von Leesen in "Der Aufsichtsrat": http://www.aufsichtsrat.de/Gastkommentar.html
22. Oktober 2008

 

In der Zeitschrift für Planung und Unternehmenssteuerung (ZP) ist der Aufsatz "Fehlentwicklungen und Therapien bei Planung und Budgetierung, Erfahrungen und Thesen aus langjähriger Praxis in Industrieunternehmen" erschienen. "Planwirtschaft & Budgetierung vor dem Aus" war das Thema der ersten Streitschrift in der Serie Managerismus. Die Richtigkeit der Zustandsbeschreibung wurde von vielen großen Unternehmen bestätigt. Bei der Benennung der Ursachen waren die Meinungen zwar auch im akademischen Lager geteilt, aber die vorgeschlagene Therapie erhielt grundsätzlich Zustimmung – außer von den Planungsleuten, sie reagierten mit Ignoranz bis Abwehr. Wen wundert's?
Fehlentwicklungen und Therapien bei Planung und Budgetierung
7. Juni 2008

 

Im Harvard Business Manager 7/2007 wurde der Begriff "Managerismus" in das Harvard Online Lexikon aufgenommen.
Download als PDF
Harvard Business Manager

 

Im BWL-Lexikon des Verlages Lucius & Lucius erläutert Prof. Marcell Schweitzer (Tübingen) den Begriff Managerismus.
Autoren: Franz X. Bea, Roland Helm, Marcell Schweitzer, ISBN 978-3 -8282-0428
bwl_lexikon_managerismus.pdf
21. Oktober 2009

 

Von Jürgen Dunsch in der FAZ: „Die Planwirtschaft der Unternehmen" vom 06. April 2005
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