Managerismus

Diese Initiative steht für verantwortungsvolle Unternehmensführung, unabhängig, offen, nicht kommerziell, von engagierten Personen getragen.

Managerismus bezeichnet eine Fehlentwicklung der Unternehmensführung und Managementkultur, die durch die Vereinnahmung des Unternehmens durch ein angestelltes Management, eine einseitige Kapitalmarktorientierung und Distanz zu den Mitarbeitern gekennzeichnet ist.

 

 

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Denkschrift Nummer 26 ist erschienen

Joe Kaesers „Hidden Agenda“ - Siemens als Konsortium von Shared Companies

Trotz guter Ergebnisse ist Siemens in unruhiges Fahrwasser geraten. Aktuell liegt das an dem Kapazitätsüberhang in der Kraftwerksparte. Das Interesse, vor allem das der Politik, am Erhalt der heimischer Arbeitsplätze ist ungleich größer als beim Totalausstieg von Siemens aus der Tele-/Kommunikation vor gut 10 Jahren. Diese Denkschrift beschäftigt sich aber mit der grundsätzlichen Frage: Wohin wird Siemens als Ganzes gesteuert? Die Antwort ist ungleich dramatischer als erwartet. Mehr

 

Denkzettel Nummer 51 

Gemeinsam Einsam: Der Mensch als digital gesteuerte Kompetenzmaschine

Gibt es eine Gesetzmäßigkeit, nach der schlechte Arbeit gute verdrängt? Nein, und doch kann beobachtet werden, dass durch die Digitalisierung „normale“ Arbeit wegfällt oder zunehmend vorstrukturiert wird, damit sie schließlich automatisierbar ist. Vielen droht, nur mehr Sensor und Operateur in allerlei Prozessen zu sein. Auf viele Beschäftigte in Industrie und in einer Reihe von Dienstleistungsbranchen kommt eine Verarmung der Arbeit, eine Entfremdung und Vereinzelung zu, wenn nichts dagegen unternommen wird.. Dieser Denkzettel handelt von den Gefahren der „Digital-Taylorisierung“ und verlangt die Abkehr von einem totalen Effizienzstreben. Mehr

 

Denkzettel Nummer 50 

Werner von Siemens (1816-1892): Erkenntnisse eines großen Unternehmers

Der 50. Denkzettel ist Werner von Siemens, dem großen Unternehmer des industriellen Aufbruchs gewidmet.
Dieser Denkzettel ist ein starkes Plädoyer dafür, sich wieder mehr mit herausragenden Vertretern der Wirtschaft zu beschäftigen. Einige Namen seien genannt: Robert Bosch, Reinhard Mohn, Berthold Leibinger. Auf diesem Wege wird man auf das Wesentliche der Unternehmensführung hingeführt und kann sich allerlei Ablenkung durch Managementmoden ersparen. Mehr

 

Denkschrift Nummer 25 

Holding - Ein vordergründig einfaches Führungskonzept

Wenn Unternehmen an Grenzen der Größe und Komplexität stoßen, heißt die Antwort: Strukturveränderung. Offen bleibt dabei wie Zusammenhalt und Zugehörigkeit der Mitarbeiter gewahrt werden, sind Unternehmen doch vor allem Gemeinschaften. Nicht selten scheitern vermeintlich naheliegende Organisationsmodelle und Führungskonzepte am fehlenden „cultural fit“. Davon handelt diese umfängliche Denkschrift. Eiligen Lesern ist die Zusammenfassung und das Beispiel Siemens empfohlen. Mehr
12. Juli 2017

 

Denkschrift Nummer 24

Neuorientierung der Leistungskultur . Nicht mehr zeitgemäßes Performance Management

Ausdruck einer Leistungskultur ist die Art und Weise, wie Manager und ihre Mitarbeiter beurteilt und entlohnt werden. Leistungskultur und Arbeitswelt wandeln sich vom industriellen in ein digitales Zeitalter. Jüngste Beobachtungen in USA und Europa zeigen, dass dieser Wandel nunmehr ausgreift. Wie weit die Neuorientierung schon erfolgt ist, welches die Vorreiter und welche Grundsätze richtungsweisend sind, darüber lesen Sie in dieser Denkschrift. Mehr 
15. Mai 2017

 

Denkzettel Nummer 49 

Führungskultur: Analoges Dilemma in digitalen Zeiten

Digitalisierung trifft Führungskräfte unmittelbar in der Weise, wie sie mit ihren Leuten umgehen. Entweder freiwillig oder gezwungen müssen sie sich auf eine "Werkstatt-Kultur" einstellen und Abschied nehmen von einer tief gegliederten, straffen Organisation. Doch das bedeutet nicht, Silicon Valley versuchen zu kopieren. Was sich in jedem Fall ändern muss und was deutsche Großunternehmen zur Zeit ausprobieren, davon handelt dieser Denkzettel. Mehr
29. März 2017

 

Aktuell

Ethik als Regulativ von Skandalen in der Ökonomie

Die Rede ist vom Niedergang der Sprache als kulturelles Substrat, von Widersprüchen im Management/in der Unternehmensführung sowie von einer unverzichtbaren Re-Moralisierung. Mehr
Dezember 2016  

 

Denkschrift Nummer 21 

Die Wucherung des "Parabusiness"

Die Umarmung und Abschöpfung durch Berater, Investmentbanker, Wirtschaftsprüfer und andere "Helfer". Das Gegenteil von organischem Wachstum ist die Wucherung. Auf verschiedene Weise kann sie verlaufen: durch immer komplexer gemachte Prozesse und Systeme, durch ständigen Wechsel von Konzepten, durch die eigenwillige Zerstörung von Bewährtem. Eine solche Wucherung ist das Parabusiness. Wer dazu gehört, wie diese Geschäfte betrieben werden und wie man den ganzen Sektor auf ein zuträgliches Maß zurückführen kann, davon handelt diese Denkschrift. Weitere zu diesem Themenkreis werden folgen. Mehr
16. November 2016 

 

Aktuell

Digitalisierung und Verantwortung: Fahrlässiger Umgang mit Software-Risiken

Wegen häufiger Explosionen von Dampfkesseln wurden vor 150 Jahren Überwachungsorganisationen ins Leben gerufen. Zum Nutzen aller. Und wie steht es heute um die Sicherheit in der Welt der Software: im Auto, im Verkehr, anderswo? Mehr
14. Oktober 2016

 

Denkschrift Nummer 20 

Gegen die Aushöhlung von Moral - Was Unternehmen dagegen tun können ?

Moralisches Verhalten hat einen schweren Stand, vor allem unter den erschwerten Bedingungen einer sich globalisierenden und zunehmend "nominalen" Wirtschaft. Besonders gefährdet sind (über)große Unternehmen, Megakonzerne. Beschreibungen moralischer Aushöhlung gibt es zuhauf. Wo angesetzt werden muss, davon handelt diese Denkschrift. Mehr
13. September 2016

 

Denkschrift Nummer 19 

Gründe und Wege zu einer "Charta Digitalis" - Über die notwendige gesellschaftliche und rechtliche Gestaltung der Digitalisierung.

Man weiß, dass technischer Wandel Fluch und Segen zugleich sein kann. Die Digitalisierung (und mit ihr das Internet, Big Data und Künstliche Intelligenz) hat Beides in Fülle. Damit der Fluch nicht überhandnimmt, braucht es eine feste, "sichtbare Hand"; eine, die den Menschen in die Mitte stellt und auf das richtige Maß achtet. Diese Denkschrift ist Anmahnung und gibt Wegweisung. Mehr
13. Juli 2016